Faber-Castell Geschichte

Farber-Castell Geschichte seit 1761

Farber-Castell Geschichte seit 1761

Tauchen Sie nun mit mir ein und erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Geschichte von A.W. Faber-Castell. http://www.faber-castell.de/unternehmen/unternehmensfilm

Gründung

Die heutige Firma Faber-Castell wurde bereits im 18. Jahrhundert von Kaspar Faber (1. Generation, 1730-1784), einem damaligen Schreiner, der sich mit der Bleistift Produktion verselbstständigte, gegründet.

Sein Sohn Anton Wilhelm Faber (2. Gen., 1758-1819) übernahm die Firma und kaufte ein Grundstück in Stein, das noch heute als Sitz der Firma A. W. Faber-Castell bekannt ist. Ihm hat die Firma den ersten Teil des heutigen Namens zu verdanken.

Georg Leonhard Faber (3. Gen. 1788-1839) führt die Firma durch wirtschaftlich schwierige Zeiten und schickt seine Söhne Lothar und Johann in jungen Jahren ins Ausland. Ihm war bereits damals bewusst das Auslandserfahrungen von entscheidender Bedeutung sind.

Der 22- jährige Freiherr Lothar von Faber (4. Gen., 1817-1896) kehrte nach dem Tod seines Vaters in die Heimat zurück und übernahm die Firma. In seinem Ehrgeiz modernisierte er die Produktionsanlagen und sicherte sich die erstklassigen Rohstoffe einer Graphitmine in Sibirien. Er legte großen Wert auf beste Qualität und exklusive Präsentation, so kennzeichnete er alle Produkte mit „A. W. Faber“ und gebar das erste Marken-Schreibgerät.

Freiherr Wilhelm von Faber (5. Gen., 1851-1893), Lothars Sohn führte die Firma nach seiner kaufmännisch Ausbildung in Nürnberg und der Schweiz weiter, jedoch überlebten dessen beide Söhne Lothar und Alfred ihr 5. Lebensjahr nicht. Daher übernimmt die Witwe Ottilie, da die drei Töchter noch minderjährig waren.

Namensänderung

Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen (1966-1928) vermählt mit der ältesten Tochter Freiin Ottilie von Faber (6. Gen., 1877-1944) tritt 1900 die Geschäftsführung an und übernimmt 1903 nach dem Tod der Witwe Lothars. Er erbaute das „Neue Schloss“ – ein einzigartiges Baudenkmal des Jungendstils bis heute. Mit dem grünen Klassiker „Castell“ und dem Markenzeichen der Bleistiftritter verlieh er dem Unternehmen ein modernes unverwechselbares Image.

Um den Namen „Faber“ zu erhalten, was damals höchst ungewöhnlich war, bedarf es einer königlichen Genehmigung so nannten sich die Firmenerbin und der Gatte nach der Eheschließung nicht „Graf und Gräfin zu Castell-Rüdenhausen“ sondern „Graf und Gräfin von Faber-Castell“, dieser Name wurde später zum heutigen Firmennamen „A. W. Faber-Castell“

Roland Graf von Faber-Castell tritt nach Alexanders Tod die Nachfolge an. Im Jahr 1948 entwickelten Sie den Patentstift und 1949 den noch heute beliebten Kugelschreiber als erster deutscher Schreibgeräte Hersteller. Durch die Übernahme von Osmia begann die Füllfederhalter Produktion 1950-1975. Von 1960 bis 1977 wurden mehrere Auslandsniederlassungen gegründet.

Faber-Castell Heute

Die bis heute reichende 8. Generation unter Anton Wolfgang Graf Faber-Castell der 1978 die Unternehmensspitze erreichte, begann mit der Produktion von holzgefassten Stiften für die dekorative Kosmetik. Es wurden mehrere Niederlassungen errichtet, darunter auch die heute größte Kautschuk-Radiergummifabrik der Welt in Malaysia im Jahr 1980.

Er führte die Firma A. W. Faber-Castell zu einer der bekanntesten Umweltschützenden Unternehmen die wir in unserem folgenden Blog erkunden werden.

3 comments

  • michelebehrens

    Hier noch ein Link zu den Öffnungszeiten mit allen weiteren Informationen rund ums Schloss:

    http://www.faber-castell.de/unternehmen/faber-castell-erleben/oeffnungszeiten

  • Faber-Castell steht für Qualität. Schon seit ich denken kann, greife ich im Schreibwarenladen automatisch auf die Produkte von Faber-Castell. Vor allem bei den Bleistiften und auch bei den Holzmalfarben. Es ist interessant, mal etwas über die Firmengeschichte zu lesen. Erst neulich fragte mich meine Tochter, wo denn das Familienschloss der Faber-Castells steht. Leider wußte ich es nicht. Können Sie die Frage beantworten?

    • mariannebehrens

      Hallo, das Schloß steht in Stein bei Nürnberg. Ich glaube immer am dritten Sonntag im Monat gibt es Besichtigungstouren für das Schloß.